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Nach langer Zeit Mal wieder ein Beitrag auf diesem Blog:
Diese Gedanken müssen ganz einfach verbreitet werden!
Ich wünsche Sophie Sumburane und allen Familien mit „nicht deutsch aussehenden“ Familienmitgliedern viel Kraft und ein zuverlässiges Umfeld, das immer wieder ein wirksames Gegengewicht zu Alltagsrassismus und offener Feindseligkeit schaffen kann.

Sophie Sumburane

Gedanken einer Mutter äußerlich nicht deutscher Kinder zum Ergebnis der AfD

Die Sächsische Schweiz

Dass es in Deutschland Orte gibt, an die man nicht geht, wenn man scheinbar kein Deutscher ist, dass wusste ich schon länger. Spätestens, seit damals, als ich im Pizzaladen um die Ecke arbeitete und die dortige Bäckerin rief: „Hey, guckt mal der Schwarze (sie sagte ein anderes Wort) da draußen. Holt den mal rein, ich wollte schon immer einen dressierten Affen, der mir mein Bier bringt.“ Sie fuhr am nächsten Tag in den Urlaub – in die Sächsische Schweiz. Diese Sächsische Schweiz, in der die AfD gestern 35,5% der Stimmen bekam, die, wie vielen bekannt ist, schon lange eine Hochburg der Rechten in Deutschland ist. In diese Sächsische Schweiz fuhr die Rassistin, die für ihren Spruch Gelächter bekam, zusammen mit Freunden in einem auffälligen BMW, der vor Nazi-Symbolik triefend unbehelligt vor unserer Leipziger Haustür parkte.

Die…

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If these Mount Everests of the financial world are going to labor and bring forth still more pictures with people being blown to bits with bazookas and automatic assault rifles with no gory detail …

Quelle: „Entertainment is all right, but entertainment with an idea behind it is much more important.“ Gregory Peck

Eine wundervolle Kritik des Albums „TsunamiSurfer“ von Prinz Chaos II.

Ein Achtel Lorbeerblatt

TsunamiSurfer

von Silke Aydin

Prinz Chaos II., Schlossherr auf dem thüringischen Schloss Weitersroda und Initiator des jährlichen Paradiesvogelfestes ebendort, hat vor ein paar Wochen sein neues Album „TsunamiSurfer“ veröffentlicht. Bei „Sturm und Klang“, dem Konstantin-Wecker-Label. Eine gewisse Nähe zu Wecker scheint auch in den Liedern von Prinz Chaos durch. Und doch sind sie ganz anders.

TsunamiSurfer ist ein sehr buntes Album – wie bereits der Innenteil des Booklets erahnen lässt: Regenbogenfarben! Bunt, queer, sozialkritisch – verpackt in chansoneske Balladen mit großen Melodien. Und manchmal auch federleichte Tanzeinladungen: von Quickstep bis langsamer Walzer ist alles vertreten.

Dabei nimmt Prinz Chaos kein Blatt vor den Mund. Einige sehr persönliche Lieder mit intimen Geständnissen, die man vielleicht so direkt dann doch gar nicht erfahren wollte – aber immer ehrlich und den Finger in die Wunde gelegt.

Queer as Folk (Tanzen) ist z.B. so ein Song mit eindringlicher Botschaft: für Toleranz, gegen Homophobie. Und ……

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… ein weiterer wunderbarer Beitrag aus Wolfgang Schiffers Blog „Wortspiele: Ein literarischer Blog“ – Diesmal geht es um das neue Buch von Jón Gnarr (Bürgermeister von Reykjavík) „Hören Sie gut zu und wiederholen Sie!“

Wortspiele: Ein literarischer Blog

… oder Gratishandtücher in öffentlichen Schwimmbädern…

Alles im Leben ist relativ. Das perfekte System, das für alles eine Lösung hat und die Welt wieder ins Lot bringt, gibt es nicht. Deswegen versuchen Gruppierungen und Organisationen jeglicher Art – Vereine, Glaubensgemeinschaften, politische Bewegungen oder Schulen –, sich eine Struktur zu schaffen, sie zu verfeinern und zu einem lebenden Organismus zu entwickeln. Leider neigt dieser Organismus (…) dazu, den Blick immer auf sich selbst zu richten und in blinder Selbstanbetung zu erstarren. Deshalb hat dieses Wesen, diese Amöbe oder wie immer wir es nennen wollen, vorne keine Augen, denn nach vorne schaut die Amöbe so gut wie nie. Und so kann sie auch die anderen Amöben nicht sehen und keinen Kontakt mit ihnen aufnehmen, weil auch diese nur sich selbst vor Augen haben. So gesehen sind solche Systeme wie die Zellen unseres Körpers. Und wie der Körper sich einen Virus einfangen kann…

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Ein wunderbarer Beitrag von Wolfgang Schiffer über Begegnungen mit Egill Ólafsson und über eines seiner Gedichte.

Wortspiele: Ein literarischer Blog

Meine Reise durch die isländische Poesie
Gesehen habe ich Egill Ólafsson, den 1953 geborenen Autor des Gedichts in meinem heutigen Beitrag zur isländischen Poesie, zum ersten Mal im Jahr 1991, und das in einem Film, dem vielfach preisgekrönten und äußerst sehenswerten Roadmovie „Children of Nature“ des isländischen Filmemachers Friðrik Þór Friðriksson. Hier spielt er den Polizisten, der ein altes Liebespaar verfolgt, nachdem dieses dem Altersheim entkommen ist und sich in einem gestohlenen Jeep auf eine Reise quer durch Island macht.

Zuletzt getroffen habe ich Egill – wir waren uns zwischenzeitlich bereits einige Male nun auch persönlich begegnet – im September dieses Jahres im dem berühmten Café „Mokka“ auf dem Skólavörðurstígur in der Reykjavíker Innenstadt. Dieses Café war 1958 eröffnet worden, von Guðmundur Baldvinsson, einem seinerzeit von der Musik begeisterten jungen Mann, der sich zur weiteren Gesangsausbildung auf den Weg nach Italien gemacht hatte, aber mit einer Espresso-Maschine…

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What if? Dunedin...

I missed it – the Otago Polytechnic press release of Thursday 21 March.

Icelandic Activist To Speak At Dunedin School Of Art
Iceland democracy activist and artist Hordur Torfason will be speaking at Otago Polytechnic’s Dunedin School of Art on Wednesday the 27th of March, as part of a series of nationwide talks on modern democracy. cont.

By chance, at morning coffee a friend mentioned the speaking event and offered a ride there. Well. Not one speaker, but two —good fortune doubled. All Dunedin residents should have downed tools, pots and pans to attend.

The two men from Iceland, Hordur Torfason and life partner Massimo Santanicchia, each delivered a session, with Santanicchia up first. They shared intriguing, calm, sensible statements about their lives and work, about the quality and countenance of human social interaction, within a gripping exposé of the capitalist drain and the peaceful revolution that occurred in…

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Der Blogtitel ist sowohl im wirklichen physikalischen Sinne zu verstehen, als auch im übertragenen Sinne – dass Vieles, was einfarbig oder eindeutig daherkommt, eigentlich ziemlich bunt ist und wenn man es entsprechend reflektiert, doch alles eine runde Sache werden kann.
Mich fasziniert die Vielfältigkeit von Menschen, ich liebe Regenbögen mit all ihrer Symbolik – die Farben, die die Natur hervorbringt finde ich ebenso wundervoll, wie die Farbigkeit von Bildern oder eben allem, was durch physikalischen Prozesse Licht hervorbringt, weiterleitet oder transformiert.
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